Samstag, 31. Mai 2008
31. Mai 2008
Eine ganze Reihe koreanischer Großunternehmen steigt in Zeiten hoher Ölpreise, in denen nach Alternativen zur Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen gesucht wird, in den Photovoltaikmarkt ein.
Derzeit wird der Weltmarkt für Solartechnik durch Unternehmen aus Deutschland, Japan und den USA dominiert, aber in jüngster Zeit haben auch südkoreanische Unternehmen in großem Maßstab in dieses neue Wachstumssegment investiert. Nach Berechnungen des Samsung Reserach Institute (SRI) wird sich der weltweite Markt für Photovoltaik mit einem Wachstum von 15 Mrd. Dollar im Jahr 2005 auf 36,1 Mrd. Dollar im Jahr 2010 mehr als verdoppeln. In Südkorea selbst ist die installierte Kapazität von 2,6MW im Jahr 2004 sprunghaft auf 44MW im Jahr 2007 angewachsen. Prognosen sagen für dieses Jahr ein weiteres Wachstum auf 100MW und für 2010 auf 4 Gigawatt voraus.
1MW entspricht der Strommenge, die ungefähr 200 bis 300 südkoreanische Haushalte in einem Jahr verbrauchen. Nach Ansicht des SRI wird der Zeitpunkt, an dem photovoltaische Energieerzeugung in Korea genauso ökonomisch wird wie die Energiegewinnung mit fossilen Brennstoffen ungefähr im Jahr 2020 erreicht sein, also später als in Japan (2010) oder den USA (2015).
-Großunternehmen steigen ein -
LG hat einen neuen Unternehmensbereich für Photovoltaik eingerichtet. Das Unternehmen hat kürzlich die Summe von 120 Mrd. Won (€ 75 Mio) investiert und in Chuncheon Namdo ein Solarkraftwerk der 14MW-Klasse errichtet, das im kommenden Monat den Betrieb aufnehmen wird. Durch die Konstruktion eines geschlossenen Systems für Komponentenproduktion, die Errichtung von Anlagen und deren Betrieb über die verschiedenen Tochterfirmen LG Solar Energy, LG Chem und LG Electronics wird der Gruppe zugetraut, zukünftig sehr wettbewerbsfähig zu werden.
Auch Hyundai Heavy Industries hat eine Fabrik für die Produktion von Solarzellen und anderen Bauteilen in Chuncheon Bukdo fertig gestellt. Das Unternehmen plant in dieser Fabrik, in die 34 Mrd. Won (€ 21 Mio) investiert worden sind, Photovoltaik-Bauteile für eine jährliche Energiegewinnung von 30MW herzustellen. Hyundai Heavy Industries will bis 2009 Erweiterungsinvestitionen von 200 Mrd. Won (€ 125 Mio) tätigen, eine zweite Fabrik errichten und den Umsatz in der Sparte auf 1 Billion Won (€ 625 Mio) steigern. Der Vizepräsident des Unternehmens Min Keh-Sik ließ verlautbaren, in Zukunft werde eine struktur eingerichtet, in der sämtliche Photovoltaikkomponenten hergestellt würden.
Tonyan Steel and Chemicals hat seit letzten Monat die Produktion des für Solarzellen so wichtigen Rohstoffs Polysilikon voll aufgenommen, und SKC plant innerhalb diesen Jahres in die Massenproduktion von Filmen für Solarzellen einzusteigen. Auch das größte Stadtgasunternehmen Südkoreas, Samcheonri, hat kürzlich in Cheonla ein Solarkraftwerk der 2MW-Klasse eingerichtet.
Angesichts des Rampenlichts, in dem die Photovoltaik in jüngster Zeit in Südkorea steht, steigt die Zahl der Unternehmen, die ihre Geschäfte überprüfen und Überlegungen zu einem Markteinstieg anstellen. Insgesamt 48 börsennotierte Unternehmen des Landes haben in letzter Zeit ihre Statuten überarbeitet und photovoltaische oder nukleare Stromerzeugung in den Unternehmenszweck mit aufgenommen. Die Zahl der koreanischen Unternehmen, die inmitten der weltweiten Energiekrise an der Wachstumsdynamik der neuen und regenerativen Energiequellen teilhaben wollen, wächst.
Derzeit wird der Weltmarkt für Solartechnik durch Unternehmen aus Deutschland, Japan und den USA dominiert, aber in jüngster Zeit haben auch südkoreanische Unternehmen in großem Maßstab in dieses neue Wachstumssegment investiert. Nach Berechnungen des Samsung Reserach Institute (SRI) wird sich der weltweite Markt für Photovoltaik mit einem Wachstum von 15 Mrd. Dollar im Jahr 2005 auf 36,1 Mrd. Dollar im Jahr 2010 mehr als verdoppeln. In Südkorea selbst ist die installierte Kapazität von 2,6MW im Jahr 2004 sprunghaft auf 44MW im Jahr 2007 angewachsen. Prognosen sagen für dieses Jahr ein weiteres Wachstum auf 100MW und für 2010 auf 4 Gigawatt voraus.
1MW entspricht der Strommenge, die ungefähr 200 bis 300 südkoreanische Haushalte in einem Jahr verbrauchen. Nach Ansicht des SRI wird der Zeitpunkt, an dem photovoltaische Energieerzeugung in Korea genauso ökonomisch wird wie die Energiegewinnung mit fossilen Brennstoffen ungefähr im Jahr 2020 erreicht sein, also später als in Japan (2010) oder den USA (2015).
-Großunternehmen steigen ein -
LG hat einen neuen Unternehmensbereich für Photovoltaik eingerichtet. Das Unternehmen hat kürzlich die Summe von 120 Mrd. Won (€ 75 Mio) investiert und in Chuncheon Namdo ein Solarkraftwerk der 14MW-Klasse errichtet, das im kommenden Monat den Betrieb aufnehmen wird. Durch die Konstruktion eines geschlossenen Systems für Komponentenproduktion, die Errichtung von Anlagen und deren Betrieb über die verschiedenen Tochterfirmen LG Solar Energy, LG Chem und LG Electronics wird der Gruppe zugetraut, zukünftig sehr wettbewerbsfähig zu werden.
Auch Hyundai Heavy Industries hat eine Fabrik für die Produktion von Solarzellen und anderen Bauteilen in Chuncheon Bukdo fertig gestellt. Das Unternehmen plant in dieser Fabrik, in die 34 Mrd. Won (€ 21 Mio) investiert worden sind, Photovoltaik-Bauteile für eine jährliche Energiegewinnung von 30MW herzustellen. Hyundai Heavy Industries will bis 2009 Erweiterungsinvestitionen von 200 Mrd. Won (€ 125 Mio) tätigen, eine zweite Fabrik errichten und den Umsatz in der Sparte auf 1 Billion Won (€ 625 Mio) steigern. Der Vizepräsident des Unternehmens Min Keh-Sik ließ verlautbaren, in Zukunft werde eine struktur eingerichtet, in der sämtliche Photovoltaikkomponenten hergestellt würden.
Tonyan Steel and Chemicals hat seit letzten Monat die Produktion des für Solarzellen so wichtigen Rohstoffs Polysilikon voll aufgenommen, und SKC plant innerhalb diesen Jahres in die Massenproduktion von Filmen für Solarzellen einzusteigen. Auch das größte Stadtgasunternehmen Südkoreas, Samcheonri, hat kürzlich in Cheonla ein Solarkraftwerk der 2MW-Klasse eingerichtet.
Angesichts des Rampenlichts, in dem die Photovoltaik in jüngster Zeit in Südkorea steht, steigt die Zahl der Unternehmen, die ihre Geschäfte überprüfen und Überlegungen zu einem Markteinstieg anstellen. Insgesamt 48 börsennotierte Unternehmen des Landes haben in letzter Zeit ihre Statuten überarbeitet und photovoltaische oder nukleare Stromerzeugung in den Unternehmenszweck mit aufgenommen. Die Zahl der koreanischen Unternehmen, die inmitten der weltweiten Energiekrise an der Wachstumsdynamik der neuen und regenerativen Energiequellen teilhaben wollen, wächst.
Kategorie Photovoltaik - Wirtschaft |
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